Austausch mit der Prima Vudusskola Sigulda in Lettland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Vom 28.5. - 7.6.1990 hielten sich 17 Mädchen und Jungen sowie 4 Begleitpersonen zum Gegenbesuch in Stuhr auf - für sie war es die erste Begegnung mit dem westlichen Ausland.

Entstehung und Entwicklung der Schulpartnerschaft zwischen der Prima Vudusskola Sigulda und der KGS Stuhr-Brinkum vollzogen sich in einem Jahrzehnt der nachhaltigsten politischen Veränderungen in Europa: Eine Vereinbarung der "Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in "Europa" (KSZE, 1975), nämlich die Verbesserung menschlicher Kontakte und des Informationsaustausches zwischen Ost und West, trug in den 1980er-Jahren Früchte, weil die damalige Sowjetunion Informationsbesuche ermöglichte.

So fuhren im Juni 1987 zwei Lehrkräfte der KGS, Christine Kalweit und Wilhelm Meerkamp, mit einigen Schüler/-innen -als Teil einer Delegation der Stadt Bremen, die Kontakte zu Riga hatte- in die "Lettische Sozialistische Sowjetrepublik". Die Unterbringung erfolgte in einem Jugendhotel in Riga. Von Riga aus fuhr die Stuhrer Delegation zweimal nach Sigulda, um die ersten Kontakte zur Stadtverwaltung und einer Schule zu knüpfen.

Die Gespräche waren sehr erfolgreich; in der Folgezeit tauschten sich die Verwaltungen der Stadt Sigulda und der Gemeinde Stuhr über die Frage einer Städtepartnerschaft aus, mit dem Ergebnis, dass am 30. April 1989 ein offizieller "Partnerschaftsvertrag" abgeschlossen wurde. Diesem Vertrag folgte im Herbst 1989 im Rahmen der zweiten Fahrt einer Schülergruppe der KGS nach Lettland (diesmal in Begleitung von Gerd Hommel und Claudia Koch) eine Part- nerschaftsvereinbarung zwischen beiden Schulen.

Fotos: Begegnung 1989

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